Am Mittwoch, 7. Februar 2018 stellt Lukas Fiebig um 19.30 Uhr im Petrus-Haus in Soest das Projekt und den Verein escuelas cuidadas e.V. vor.

Die Mitglieder des Vereins haben als Freiwillige ein Jahr in Bolivien in Hilfsprojekten gearbeitet. Sie gründen und unterstützen Bildungsprojekte in ihrem ehemaligen Einsatzland Bolivien. Das Prinzip: Über persönliche Kontakte vor Ort, die seit der Freiwilligenarbeit der Mitglieder bestehen, werden in Deutschland gesammelte Spenden unmittelbar in konkrete Projekte investiert. „Da eine Investition in Bildung die nachhaltigste Form der Unterstützung ist, hängen alle unsere Projekte mittel- bis unmittelbar mit der Bildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammen“, erläutert Maike Becker vom Vereinsvorstand.
In ihrer mehrjährigen Zusammenarbeit haben die "EC-ler" von Deutschland unter anderem, benötigte Erzieherinnen- und Lehrerstellen bezahlt, Ausbildungsstipendien ausgelobt, berufsbildende Kurse organisiert oder Musiklehrer für die Instrumentalausbildung bolivianischer Jugendlicher finanziert. „Wir sind sehr froh, verlässliche Kontaktpersonen vor Ort zu haben, die uns über den Fortgang unserer Projekte auf dem Laufenden halten und auch auf neue Investitionsmöglichkeiten aufmerksam machen“, berichtet Vereins-Geschäftsführer Lukas Fiebig, der über den Schwesternorden der Hl. M. Magdalena Postel im Jahr 2004/2005 in der Andenstadt Oruro tätig war.
Lukas Fiebig stammt aus Soest und lebt heute in Köln.
 
Der Initiativkreis Eine Welt - fair trade Soest e.V. hatte anlässlich des einjährigen Bestehens u. a. den Verein escuelas cuidadas e.V. mit einer Spende unterstützt.
 
Der Eintritt ist frei.
Lukas Fiebig in Bolivien
 
Lukas Fiebig bei einem Besuch im Kinderheim „Salomón Klein“ (Cochabamba, Bolivien), das der Verein Escuelas Cuidadas e.V. seit 2013 durch die Finanzierung von Erzieherinnenstellen unterstützt. Maßgeblich für den Erfolg dieses Projekts ist die zuverlässige Zusammenarbeit mit der Heimleiterin Emma Rojas (2.v.r.).