Die Mitarbeitenden des SO-Fair Weltladens wollen auch einen Beitrag leisten, um menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen für Geflüchtete in Europa zu schaffen. Sie haben deshalb Kontakt aufgenommen zum Projekt Naomi-Thessaloniki in Griechenland. Der Name Naomi geht zurück auf das Buch Ruth im Alten Testament. Hier ist Naomi eine Frau, die ihr Heimatland verlässt und sich in der Fremde ein neues Leben aufbauen muss.

In Kooperation der deutschen evangelischen Gemeinde, der Deutschen Schule sowie weiteren griechischen Partnern ist ein wachsendes ökumenisches Projekt entstanden. Es bietet Arbeits- möglichkeiten, Schutzraum und Beratung an. Neben sozialer Arbeit ist eine Textilwerkstatt für über vierzig geflüchtete Menschen aktueller Arbeitsschwerpunkt. Einige der überwiegend aus recycelten und gespendeten Stoffen genähten Textilien werden nun bei SO-fair verkauft.

Der Weltladen ist mit einem eigenen Stand am Samstag, dem 15. September auf dem Wochenmarkt vertreten. Dort werden einige der Textilien angeboten und Interessierten Informationen zum Projekt weiter gegeben. Dies geschieht im Rahmen der Fairen Wochen, die in diesem Jahr vom 14. bis 28 September unter dem Motto „Gemeinsam für ein gutes Klima“ stehen. Zu den vielfältigen Gründen, die Menschen zur Flucht bewegen, gehört auch der Klimawandel. Viele Kleinbauern aus dem globalen Süden haben unter den veränderten klimatischen Bedingungen kaum mehr Möglichkeiten, ihre Produkte anzubauen.

Kunden, die in den Fairen Wochen den SO-fair Laden in der Jakobistraße 62 besuchen, bekommen Schokoladen und Kakao zum Verkosten angeboten. Dazu laden die Mitarbeitenden des Ladens gerne ein.

Und nicht zuletzt freut sich das Team, dass seit August eine aus Syrien geflüchtete junge Frau den Kreis der ehrenamtlich Mitarbeitenden verstärkt.       

 

Einige Beispiele für die Naomi-Textilien:

naomi1

naomi2

 

September 2018